Urlaub am Kaiserstuhl
Urlaub am Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl und seine Reize

Die Rebterrassen

Die Flurbereinigung in den 60er und 70er Jahren hat dem Kaiserstuhl an vielen Stellen sein typisches Gesicht gegeben. Mit schwerem Räum-Gerät wurden ganze Hänge umgestaltet. Aus kleinen Rebparzellen wurden große maschinell zu bearbeitende Terrassen.  Das Bild des Kaiserstuhls hat sich in dieser Zeit komplett verändert. Auch wenn diese Flurbereinigung heute vielfach kritisiert wird, so war sie vielleicht doch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Kaiserstuhl heute als Kulturlandschaft in dieser Form noch bewirtschaftet werden kann. 

 

 

 

 

Der Löß

Eine mächtige Lößschicht, die den Kaiserstuhl bedeckt, sorgt für ein einzigartiges Angebot an Naturbildern. So stellen die mächtigen Lößwände und Hohlwege am Kaiserstuhl  ein imposantes Naturschauspiel dar. Gleichzeitig ist der Löß auch Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.

Für den Weinbau ist der Löß ein Segen: seine tiefgründigen und fruchtbaren Böden ermöglichen ein gutes Wachstum der Reben und sorgen für einen guten Wasser- und Wärmehaushalt. Die mineralische Verfügbarkeit von Nährstoffen geben dem Wein eine besondere Note.

 

 

Der Trockenrasen

Selten findet sich in Südwestdeutschland eine derartig differenzierte Wiesen- und Rasenausprägung auf mäßig trockenen bis sehr trockenen Standorten. Diese Trockenrasen mit der einzigartigen Flora bilden den Lebensraum vieler Tiere, insbesondere der Insekten. So sollen sich am Kaiserstuhl über 700 Schmetterlingsarten und ca. 1400 Käferarten zählen lassen.
Auch bei den Pflanzen gibt es viel Seltenes am Kaiserstuhl zu finden: zahlreiche Orchideenarten (ca. 35 Arten sind zu finden) wachsen auf den Trockenrasen, aber auch in Wäldern wie dem Liliental. Das Naturschutzgebiet Badberg mit seinen ausgedehnten Trockenrasenflächen zwischen Oberbergen und Alt-Vogtsburg stellt eines der wichtigsten Naturschutzgebiete am Kaiserstuhl dar.

 

Die Rheinauen

Der Rhein mit seinen weit verzweigten Armen wechselte häufig sein Bett. Es entstand eine weit ausgedehnte Auenlandschaft mit den Typischen Auenböden und den Auewäldern

Erst durch die Arbeit von Johann Gottfried Tullawurde damit begonnen, dem Rhein sein heutiges Bett zu geben. Die Rheinbegradigung war ein heftig umstrittenes Projekt, doch trotz aller Nachteile ist man heute froh, diesen Fluss soweit gebändigt zu haben. Die heute noch verbliebenen Auewälder sind nicht nur die Heimat einer vielfältigen Flora und Fauna, sondern stellen einen wichtigen Faktor für die Naherholung dar.

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe an Naturbesonderheiten am Kaiserstuhl zu entdecken: die Flaumeichenwälderbei Achkarren
das Liliental mit seinen einzigartigen Beständen an exotischen Bäumen

Eine super Fotosammlung gibt es übrigens auf der Seite von Sabine Jelinek:www.nafoku.de




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